Nicht immer stimmen Hans-Jürgen Klisch und ich in Polit- und Börsenfragen überein. Und das ist gut so; denn an der Börse sind unterschiedliche Auffassungen gefragt. Während ich wegen meines seit einigen Monaten an den Tag gelegten Pessimismus' eher als Verschwörungstheoretiker gelte, sieht Hans die Lage in der Welt eher positiver. „Trotz aller negativen Analyse-Resultate der globalen Situation sollte der Pessimismus nicht siegen“, rät er gerade aus anlagepolitischer Sicht zu einer eher konstruktiven Einstellung. Die USA, so sagt er, würden ökonomisch noch immer von einer bemerkenswerten Dynamik getrieben, so dass es falsch wäre, das Land trotz des störenden Trump-Faktors abzuschreiben. Die Erde bebt #61 - Weiterlesen

..... sorgt für Sorgen in der Gegenwart. Dass die ökonomischen und ökologischen Entscheidungen der „big boys“ und „big girls“ ins Chaos führen, ist offensichtlich. Aus ökonomischer Perspektive ist die Zeit der „Dummheit“ nur schwer wiederholbar. Der Ölpreis wird kaum innerhalb der nächsten Jahre erneut um rund 80 % fallen - und der Zins wird kaum nachhaltig auf „minus 5 Prozent“ absacken. Nur beim Thema „Deficit Spending“ ist dümmlich agierenden Politikern noch mehr zuzutrauen. Schließlich gibt es ja die „Dümmsten der Dümmsten“ – Notenbanken, die auf verantwortungslose Art und Weise Geld. Und auch aus ökologischer Perspektive gibt es nur wenig Hoffnung auf Vernunft und Besserung. Wir haben uns die Zukunft „versaut“. Weiterlesen

Amerika erwacht – endlich. Der Shutdown hat nicht nur in Washington die Alarmglocken läuten lassen. „Wir werden diese Probleme immer wieder haben“, sagt ein republikanischer Abgeordneter auf der Suche nach der Ursache für das entstandene Chaos - die hohe Staatsverschuldung nämlich. Er ergänzt: „Es sei denn, wir finden andere Finanzierungswege. Vorsicht! Aha! Politikern geht es offenbar nicht darum, die Staatsverschuldung zu senken, sondern andere Weg der bei der Staatsfinanzierung zu finden. Vielleicht emittieren sie bald ja neue Kryptowährungen. Eventuell einen „Dontrumpie-Coin“ in Anlehnung an den blonden Boss im Weißen Haus. Unmöglich, denken Sie, werte Leser?  Weit gefehlt - einige Notenbanken haben in diese Richtung schon vorgedacht. Vergessen Sie das Toyota-Motto nicht: „Nichts ist unmöglich“ – in dieser verrückten Welt mit ihren vielen unfähigen „Führern“. Weiterlesen

„War – what is good for? Absolutely nothing“, tönt es aus den Lautsprechern hier am Times Square in New York. „Seit vielen Monaten sprichst Du von Kriegsgefahr, vom drohenden nächsten Weltkrieg “, habe ich ob meiner grundlegenden Skepsis in Frankfurt zwei Tage zuvor offene Kritik von Freunden geerntet – zurecht, wie ich finde. „Wir haben diesen Weltkrieg doch längst“, erkläre ich dann nach kurzem Nachdenken jedoch. Und in der Tat: Ist nicht das tägliche Geschehen auf dem Globus eine Art Krieg? Ja – ein schmutziger Krieg. Frieden sieht anders aus. Die Welt erlebt einen blutigen Krieg, dem täglich viele Menschen zum Opfer fallen. Weiterlesen

Das große Heulen der überraschten Jongleure im Finanz-Dschungel ist unüberhörbar.  Eine der dort  meistgestellten Fragen lautet: Wie nur konnte es zum Debakel kommen, ohne dass das schleichende Übel zuvor von den angeblichen Profis erkannt wurde? Plötzlich hören Menschen wieder zu. Kritische Geister sind nicht länger Verschwörungstheoretiker und Schwarzseher. Selbst Banker – sonst oft unbelehrbar – stellen aktuell nicht nur sich selbst Fragen, sondern auch jenen, die das ganze Chaos kommen sahen. Gute Zeiten also für Querdenker: Endlich werden sie wieder ernstgenommen. Weiterlesen                                

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