Gute Freunde kann niemand trennen, gute Freunde sind nie allein….“ Mit diesem - dem bayerischen Liedgut zuzuordnenden -  volkstümlichen Hit hat ein berühmter Ex-Fußballer vor Dekaden bereits zwar nicht unbedingt vokale Größe bewiesen, aber zumindest eine später oft zitierte Weisheit in die Welt hinaus getragen. Nicht nur im Fußball, sondern auch in anderen Bereichen des Lebens wird eine solche Aussage indes zunehmend ad absurdum geführt. Mit Blick auf die wahre menschliche Freundschaft gelten die Gesetze der Marktwirtschaft. Wahre Freundschaft ist heute ungeheuer wertvoll. Wertvoll, weil sie eben immer seltener ist. Und Seltenes – das ist bekannt  – hat halt seinen Preis, einen hohen Preis.

Klar, auch unter Fußball-Millionären mag es zwar noch die eine oder andere „Elf-Freunde-müsst-ihr-sein-Beziehung“ geben. Aber unter der steigenden Zahl der Profi-Kicker mit Wochengehältern von 250 000 € und mehr ist wohl jeder sich selbst der Nächste – wie sich im vom big money bestimmen Wanderzirkus in der Welt des Profi-Fußballs zeigt. Doch Fußball ist – zumindest in der professionellen Variante - halt nur ein Bereich des Lebens, in dem wahre Freundschaft eher selten ist.

All diese Zustände gelten (abgesehen vielleicht von der Höhe der Honorare) auch für die Politik, wo Präsidenten, Regierungschefs sowie Kanzlerinnen nach Staatsbesuchen oder mehr oder weniger wichtigen Gipfeltreffen lachend, strahlend und händeschüttelnd vor den Kameras auftauchen und Wählern dadurch den Eindruck von der „heilen Welt“ vermitteln.  Oft ist das allerdings nur ein inszeniertes Theaterspiel – zumindest gilt das für die jüngste Vergangenheit. Selbst der politisch wenig interessierte Wähler weiß inzwischen, dass von heiler Welt im Zusammenleben der Menschen nun wirklich keine Rede sein kann. Oft spürt er das am eigenen Leibe.

Beweis gefällig? Bitte schön - es ist Samstag und ich kontrolliere die weltumspannenden Meldungen der Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg. Hier finde ich heute zumindest 12 aktuelle Nachrichten, in denen die Worte Attentat, Mord, Terror, Bomben, Attacken und Tod vorkommen. Die Anzahl der als Folge dieser Ereignisse in 14 Ländern getöteten Menschen addiert sich auf sage und schreibe 232. Ein wirkliches terroristisches Großereignis hat es nicht gegeben; denn sonst wäre die Zahl der Toten möglicherweise noch wesentlich höher gewesen. Es lebe die Vernunft, es lebe der Frieden. Dies sind wahrlich die Hochzeiten für Missachtung und „Disrespect“. Mein Fazit: Die Welt ist – politisch gesehen -  ein Irrenhaus.

Viele meiner Freunde stimmen mit mir überein: zahlreiche Politiker tummeln sich als begleitende und bestimmende „Lichtfiguren“ und als bunte Clowns inmitten dieses  Irrenhauses und Wanderzirkus‘.  Es zeugt von Dummheit, wenn die politischen Aktivitäten in Europa in den vergangenen Jahren eher in Richtung „Zerstörung des mit viel Geld und Mühen Aufgebauten“ gingen, dann spricht das für sich. Die Arbeit der Politiker fokussierte sich zuletzt auf die destruktiven Themen Grexit, Brexit und jetzt eventuell auch auf Öxit. In meinen Augen ist all das sein Skandal – ein Skandal, der die Unfähigkeit der vom Volk gewählten Entscheider aufzeigt. Nein – ich will die Schuld für all das nicht nur bei Politikern abladen. Es kann nicht verleugnet werden, dass die Bürger einen Großteil der Schuld tragen.  Die Menschen in Europa sind politisch zu träge, zu desinteressiert an den wirklich wichtigen Dingen. Sie vertrauen blind jenen, die sie im Rahmen des politischen Prozesses als ihre „Volksvertreter“ gewählt haben.

Ich erinnere mich an heiße Diskussionen, die ich vor sechs oder sieben Jahren mit meinem Freund Greg recht regelmäßig in einem Frankfurter Cafe geführt habe. Dabei kamen wir zu dem Ergebnis, dass die EU eine gefährlich hohe Fragilität aufweist und sich sowohl im rechten als auch im linken politischen Spektrum sehr viel Sprengstoff abgelagert hatte. Für das von einigen „Vätern der EU“ angedachte Konstrukt der USE – also der United States of Europe – sahen wir seinerzeit bereits keine realistische Chance mehr. Auf der anderen Seite waren wir beide jedoch auch der Auffassung, dass Krisenzeiten der ideale Punkt für Veränderungen zum Besseren sind. Nur in Krisen sind nachhaltige Reformen möglich. Heute müssen wir uns die Frage stellen, ob wir schon eine Krise erleben oder die Krise erst noch kommen wird. Ich erinnere mich auch an den Porsche eines Frankfurter Unternehmers, der damals vor dem Cafe parkte und aus dessen Lautsprecher Mick Jaggers Superhit „Angie, Angie – when will those  clouds all disappear …….,,,,,,,,“ dröhnte .

Was ist aus den Träumen von damals geworden?  Dass die Strukturen der EU alles andere als zukunftsfähig waren und noch immer sind, ist unbestritten. Das aber ist seit langem bekannt. Geschehen ist jedoch wenig – die Lage hat sich eher verschlimmert. Und das alles zulasten und auf Kosten der Bürger. Politiker wie „Angie“ Merkel, Wolfgang Schäuble, David Cameron, Francois Hollande und die hochbezahlten EU-Politiker in Brüssel haben ebenso versagt wie der spezielle „Freund“ meines in Istanbul lebenden Freundes Recep. Und Vladimir Putin hat die Schwächen Europas für seine eigenen politischen Interessen genutzt – zum Beispiel in der Ukraine.

Enttäuscht ist die Welt auch über Barack Obama, der – wie von mir damals bei seinem Amtsantritt bereits zutreffend angekündigt -  die hohen Erwartungen der Erdenbürger nicht erfüllen konnte. Dass Österreich jetzt im „Kampf gegen rechte Kräfte“ seinem Namen als Bananenrepublik alle Ehre macht, überrascht auch nicht wirklich.  Doch nicht nur das Vergangene ist erschreckend – Schreck und Angst kommt auch beim Blick nach vorn auf. Was z.B. in den USA mit der möglichen Wahl von Donald Trump droht, ist auch weit entfernt von Menschlichkeit und Humanität.

Aber  als deutscher Staatsbürger bin ich natürlich ebenso entsetzt – es fehlt an der klaren Linie in Berlin. In der Regierungskoalition streiten sie nicht nur – wie das demokratisch erwünscht ist – nein, sie werfen sich auch fäkaliensprachlich schlimme Dinge vor. In  Zeiten, in denen Masken fallen, zeigt sich der wahre Charakter von Menschen. Wer als deutscher Staatsbürger an das „Besondere“ in der deutschen Politik gehofft hat, wird jetzt bitter enttäuscht. Er stellt nämlich  fest, dass  machtgeile und sich selbst riesig überschätzende Politiker keine Ahnung haben – und zwar „keine Ahnung von Nix“. Dieses böse Erwachen macht einige Bürger hemmungslos. Ich wiederhole mich, wenn ich die „Zwangseinführung von Verstand und Vernunft“ fordere.<

 

 

Zeit zum Umdenken, Zeit für die Neuorientierung.  Selten zuvor in der Neuzeit war eine veritable Einschätzung der ökonomischen und politischen Situation auf dem Planeten Erde schwieriger. Zwei gegenläufige Groß-Einflüsse sind zu beobachten: Auf der einen Seite das makrowirtschaftliche Debakel und andererseits positive Impulse eines dynamischen  Jungunternehmertums. Eine neue Gründerwelle trägt  Tech-Innovationen von Silicon Valley rund um die Welt. Sollten Anleger auf die neue Gründerwelle setzen oder gibt es kein Entrinnen aus der Makro-Falle? Weiterlesen                 

DIE ERDE BEBT 25 - Seit langem kommentiere ich auf mehreren Ebenen, in verschiedenen Medien und unter unterschiedlichen Headlines das Thema „Die Erde bebt!“ Bedenklich ist, dass die  Stärke der Beben zunimmt. Angst und Schrecken lösen nicht nur die Earthquakes in Japan, Ecuador und auf den Tonga Inseln aus, sondern vor allem auch der von Menschen auf diesem Planeten veranstaltete  Wahnsinn. Nicht nur in den bekannten Krisengebieten, sondern  auch in bislang als politisch stabil geltenden Regionen herrscht das totale Chaos. Auch in den westlichen Industrieländern verlieren Menschen die Contenance und wechseln zur Fakalsprache.  Bildung, Gelassenheit, gute Umgangsformen – all das war gestern. Weiterlesen

Der Mensch ist ignorant und egoistisch – er fokussiert sich zuerst auf sich selbst. Andere Mitglieder der Gesellschaft sind ihm weitgehend schnuppe. Die Verantwortung für kommende Generationen sind für ihn oft eine zu schwere Bürde. Dies gilt vor allem auch für zahlreiche Bigones und Extriches - also für die Elitären und Mächtigen, die sich als Egomanen outen. Ihr Ziel: sorglos leben und genießen. Hierzu missbrauchen sie zum einen die Fiskal- und Geldpolitiker und zum anderen auch die Finanzmärkte. Kommt es dann zum Exzess, zahlen vor allem die Bürger - also Otto Normalverbraucher - die Zeche. Das wird auch in diesem Zyklus so sein.  Aufgepasst: Das Unheil naht. Weiterlesen

Technologische Innovationen faszinieren die Börse. Aktien von auf modernen, zukunftsorientierten Gebieten des Wirtschaftslebens aktiven Unternehmen sind seit Dekaden Super-Highflyer. Die absehbare Bevölkerungsexplosion erfordert Quantensprünge bei der Schaffung neuer Technologien. Angesichts der stark steigenden Zahl ältererer Menschen wird z.B. der Gesundheitssektor (Biotechnologie, Krebsforschung, Stammzellenforschung etc) im Mittelpunkt stehen.  Doch wer glaubt, dass bei Technologieaktien nur eitel Sonnenschein herrscht, der irrt. Zahlreichen Tops steht ein Vielfaches an Flops gegenüber. Während Warren Buffett in der Frage Value oder Growth den Wertansatz favorisiert, setzen immer mehr Anleger aber auf das Thema "Wachstum durch Innovation". Weiterlesen 

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